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Die Frage aller Fragen

Also nicht die! Diese Frage hatte ich schon vor langer Zeit gestellt und bin immer noch verheitatet. Nee die, ob es Gott gibt.

Es gibt Gegenden in Deutschland, da kommt man nicht zur Kaufhalle und zurück ohne gefragt zu werden, warum es so viel Leid auf der Welt gibt. Oder ob man wüßte, was König David gesagt hat. Putzig war einmal: "Jesus ist unter uns". Meine Antwort: JA, was möchtest Du gern wissen. Das war allerdings vor 45 Jahren. Rein optisch wäre ich da gut durchgegangen. Ich war jung und hatte das wohl falsch aufgefasst. Naja, kann passieren!

Aber was ist nun mit der FRAGE ALLER FRAGEN!

Gibt es Gott?
Das mit dem Glauben ist halt so eine Sache. Nun denn!

Gäbe es Gott, würden alle - und ich meine alle - von im WISSEN,
unabhängig davon ob das jemand wahr haben will oder nicht.
Wenn es einen Gott gibt, braucht der Mediatoren?
Nein, das kann einem Gott nicht gerecht werden! Der hat sich zu erkennen zu geben.
(Damit jeder von ihm weiß!)
Einem Gott, der nach Belieben interpretiert wird und dazu seine Stimme oder was auch immer, nicht erhebt, mangelt es an Göttlichkeit - für mich an Existenz.

Natürlich weiss ich von der Sehnsucht, einem transzendentalen Was-Auch-Immer sich anzuvertrauen, mit Jemandem zu sprechen, als wäre es ein Freund.
Was passiert da eigentlich: Traut man in diesen Augenblicken niemandem? Es könnte ja, es könnte ja!
Wollen wir etwas verheimlichen, dann sprechen wir mit Gott?
Ist DER wirklich nur dafür da?

Nein! Aus der Geschichte - wieso in Vergangenheitsform - können wir lernen: Das hatte und hat was mit Politik zu tun. Ihr wisst, was ich meine, ohne aktuelle Polemiken anführen zu müssen. In Gottes Namen etwas zu verkünden hat mehr Gewicht, als das einer, der bloß König oder Fürst, Warlord oder sonst wie Macker ist, verkündet.
Ja, wenn jemand Gefolgsleute zum persönlichen (egoistischem) Vorteil zur Gewalt aufruft, ist es nicht unvorteilhaft, sich auf Gott zu berufen. Und mehr kann ich dem Dasein von Religionen nicht entnehmen. Da nutzen auch schöne Worte nichts mehr.

Was Gott in seinem Namen aushalten soll, geht über meinen Verstand.

Nachtrag: Das ist ja auch so gewollt!

Ja, ja: Gottes Wege sind unergründlich!, wenn die Argumente ausgehen.

Bleibt mir vom Acker mit dieser Sch...

Meine Meditation kurz vor Weihnachten 2014

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